Internationales Dunkle Biene

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Mitteilungen zum Erhalt und zur Zuchtarbeit

Nordbiene auf Facebook

Seit dem 1. März 2011 ist Nordbiene mit einem eigenen Profil in dem Sozialen Netzwerk „Facebook“ vertreten. Facebook entwickelt sich immer mehr zum beliebtesten Internationalen Netzwerk für Internet-User. Hier kann jeder sein eigenes Profil anlegen, Fotos hochladen und dank der Unterstützung von verschiedensten Suchfunktionen Freunde finden und neue Bekanntschaften knüpfen.

Ziel unserer Aktivitäten auf Facebook ist es, die Seite Nordbiene.de auch international noch bekannter zu machen und auch weltweite Kontakte zu Imkereien und Bienenzüchtern herzustellen.

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9. Internationale Konferenz

Die 9. Internationale Konferenz zum Erhalt der Dunklen Biene, organisiert von der SICAMM, fand in Aviemore statt vom 6.-11 September 2009. Die Teilnehmer kamen aus England, Finnland, Deutschland, der Irischen Republik, der Isle of Man, Nordirland, Norwegen, Polen, Schottland, Schweden, Schweiz und Wales. Näheres demnächst auf dieser Seite.

Dunkle Bienen in Holland?

Eine Kolonie Dunkler Bienen wurde in Holland in einem Pappelgehölz in den Dünen nahe Amsterdam entdeckt. Schon seit langem war hier die Existenz wilder Bienenvölker bekannt. Untersuchungen des Flügelgeäders durch Dr. Fuchs, Oberursel, ergaben, dass die Mehrzahl der Bienen relativ reine Dunkle Bienen sind. Die Dunkle Biene galt in den Niederlanden lange als ausgestorben. (Mitteilung von „Mellifera“, Belgien, August 2009)

Neues Schutzgebiet in der Bretagne, Frankreich

Durch die Mobilisierung der lokalen Imker ist es möglich geworden, die Dunkle Biene auf der Insel Île de Groix in der Bretagne zu bewahren. Vor einigen Monaten wurde der Verein l’Asan-GX gegründet, der Verein zur Erhaltung der Dunklen Biene auf der Insel. Seine Arbeit wurde auf dem Forum der Verbände von Port-Lay vorgestellt. Das Ziel: die Schaffung eines Naturschutzgebietes für die Dunkle Biene identisch mit denen auf den französischen Atlantikinseln Ouessant und Belle-Île. Die Rolle des Vereins in diesem Projekt Zukunft wird es sein, die Führung in diesem Naturschutzgebiet durch die Einrichtung zu einem Bildungs- und Lehr-Bienenstand zu übernehmen. Die Gemeinde hat sich ihrerseits verpflichtet, die Dunkle Biene von der Insel durch den Gemeinderat zu schützen. Pflanzenschutzrechtliche Maßnahmen wurden verabschiedet, und die Einfuhr von Bienen, die nicht der Dunklen Biene angehören, wurde von nun an auf der Insel verboten. Das Bienen-Projekt der Imker von Groix zur Sicherung der lokalen schwarzen Biene gewann den ersten Preis in der Kategorie „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“. Crédit Agricole übergab einen Scheck über 1500 € an den Präsidenten des Vereins. Dieser Betrag ist den Imkern eine kleine Hilfe beim Schutz der einheimischen Dunklen Biene. (Mitteilung von SICAMM und ile-de-groix.info, Juni 2009)

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Wohl keine andere Biene hat in den letzten Jahren für so viel Aufregung gesorgt wie die in Mitteleuropa ursprünglich einheimische Dunkle Biene Apis mellifera mellifera. 5 Jahrzehnte einer angestrebten Carnica-Reinzucht in Deutschland ließen die „alte“ Nordbiene langsam in Vergessenheit geraten. Die Imkerschaft glaubte sich mit Carnica-Zuchtstämmen wie Sklenar, Peschetz und Troisek gut versorgt; die Züchter trugen das ihre dazu bei. Niemand wollte die „Landrasse“ wiederhaben. Schauergeschichten über deren behauptete Stechwut hielten auch Optimisten davon ab, sich mit der alten deutschen Bienen näher zu befassen. Das Motto hieß: Ausrottung der Mellifera in Deutschland durch Verdrängungszucht mit importierten Fremdbienen der Rasse Carnica aus Österreich und Slowenien. Die endgültige Ausrottung der Dunklen Biene in der Bundesrepublik ist der Imkerschaft spätestens im Laufe der 1960-er Jahre „gelungen“. Am 19. November 1994 trafen sich in Kiel Freizeit- und Berufsimker aus ganz Deutschland, um unter der Leitung von Kai-Michael Engfer die „Gemeinschaft zum Erhalt der Dunklen Biene e. V.“ zu gründen. Der Grundstein für die Zucht der Mellifera in der BRD wurde gelegt.